8.3.2019: Mit Azubis zur „Embedded World“  

Der Besuch einer Fachmesse erweitert den Horizont und zeigt, wo man selbst fachlich steht. Vom 27. bis 28. 2. 2019 haben deshalb 14 Azubis des Informationstechnikerhandwerks mit ihrem Fachbereichsleiter Dieter Bork die „Embedded World“ in Nürnberg besucht (Bild 1). Zum ersten Mal waren Teilnehmer aus allen Lehrjahren eingeladen, damit auch unsere jüngsten Berufsanfänger die rasante technische Entwicklung kennenlernen konnten. Die Gespräche mit Experten an den Ausstellerständen waren hochinteressant und besonders informativ.

 IT-Reisegruppe zur Embedded World
IT-Reisegruppe zur Embedded World

Besonders interessant war ein neues Entwicklungsboard, das möglicherweise Raspberry Pi, Arduino und andere ablösen könnte. Wir wollen es in der Schule ausgiebig besprechen, und der Anbieter Phytec hat zugesagt, uns diese Leiterplatten in ausreichender Menge kostenlos zur Verfügung zu stellen. Bereits auf der Messe wurden uns einige übergeben und dazu erklärt, wie wir über das Smartphone mit ihnen eine Verbindung herstellen können, um beispielsweise das Display zu programmieren.

Vielseitiges Entwicklungsboard, Phytec
Vielseitiges Entwicklungsboard, Phytec

Der anschließende Besuch des Radio-Museums in Fürth führte uns vor Augen, wie die Anfänge unseres Handwerks aussahen. „Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, die Leistung der Funkpioniere hat mich sehr beeindruckt.“ So und so ähnlich lauteten die Kommentare der Azubis auf dem Weg zum Gästehaus der Diakonie in Puschendorf. Dort wurde das Abendbrot eingenommen und der Tag in fröhlicher Diskussionsrunde beendet.

Am zweiten Tag fuhren wir noch einmal auf die Messe. Erwartungsvoll steuerten die Jungtechniker die am Vortag selbst gewählten Ziele an, um so viel zu sehen, wie irgend möglich war. Die Zeit verging viel zu schnell, schließlich mussten wir zur vorgesehenen Zeit wieder zu Hause sein.

Dieter Bork

Fotos: D. Bork (2)

 

6.9.2018: Wichtige Informationen zur Ausbildung der Informationselektroniker / Elektroniker für Geräte und Systeme

Verehrte Kollegen,

die ÜBL- Maßnahme, die wir durch pure Eigeninitiative gewährleisten, ist nun aus der Erprobungsphase heraus gewachsen.
Insgesamt ist es eine phantastische Gelegenheit unserem beruflichen Nachwuchs den Einstieg in die vielseitige Materie unseres Berufsbildes zu ermöglichen.
Das wird inzwischen von der Schulleitung und der beruflichen Organisation ebenso gesehen.

Außerdem haben die Ausbildungsbetriebe dadurch den Vorteil, dass die betriebliche Präsenz der Lehrlinge deutlich erhöht wird, denn die ÜBL-Maßnahme findet fast ausschließlich während der Blockzeiten in der Berufsschule statt.

Natürlich gibt es auch Schattenseiten, denn bei der vielseitigen Ausrichtung der beteiligten Betriebe gibt es Themen und Fähigkeiten, die durchaus schon bekannt sind. Aber gerade diese Pluralität ist eine Chance, wenn die Ausbilder und die Lehrlinge bereit sind, diese speziellen Fähigkeiten der Gemeinschaft zu vermitteln. Da wir den Unterricht ehrenamtlich bestreiten sind uns helfende Kollegen herzlichst willkommen.

Erstaunt hat mich heute die Aussage der Berufsschule, die ÜLU Teilnahme der Elektroniker für Geräte und Systeme sei freiwillig, obwohl wir in der Ausbilderkonferenz beschlossen haben, die Teilnahme aller Lehrlinge sei Pflicht. Wenn die Lehrlinge vor die Wahl gestellt werden etwas zu lernen oder nach Hause zu gehen, dann demotiviert das die ganze Klasse erheblich und ebenso die Ausbilder.
Ich brauche deshalb sehr dringend die Aussage der Industrie- Ausbilder, damit dieses Missverständnis bis nächsten Mittwoch ausgeräumt ist.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wurde ermittelt, dass ein Kostenbetrag von 100 Euro pro Lehrling und Ausbildungsjahr ausreicht um eine kostendeckende Ausbildung zu gewährleisten. Dieser Betrag wird künftig von den Betrieben erhoben. Dafür haben wir einen Kassenwart mit buchhalterischen Fähigkeiten gewinnen können, den Kollegen Richard Winter. Erstmals bekommen die Betriebe mit den Lehrlingen der EIG/EHIE17 eine Rechnung zu gestellt.

In der Anlage sehen sie die Themen Verteilung von insgesamt 18 Blöcken für die gesamte Lehrzeit.
Ich weise darauf hin, dass dieser Themenkatalog lediglich eine Planungshilfe für alle Beteiligten ist, da Unvorhergesehenes durchaus den Ablauf stören kann und Verschiebungen erforderlich macht.
Außerdem nehmen wir gerne Änderungsvorschläge auf und arbeiten sie bestmöglich in den Themenkatalog ein.

Ich möchte deutlich machen, dass ein hohes Maß an Eigeninitiative und Lernwille von den Lehrlingen gefordert wird.
Sie, verehrte Ausbilder- Kollegen, haben es in der Hand und auch die Verantwortung diese Notwendigkeiten Ihren Lehrlingen mit Nachdruck zu vermitteln.
Sollten Klagen seitens der Lehrlinge aufkommen, dann bitte zuerst mit mir Rücksprache halten. Denn wir müssen in erster Linie zusammen halten.

Viele Grüße
Dieter Bork

 

6.4.2018: Ausbildertreffen mit IT- Kollegen aus Industrie und Handwerk

Verehrte Kollegen,

heute lade ich Sie recht herzlich zum Ausbildertreffen mit IT- Kollegen aus Industrie und Handwerk zur kooperativen Diskussion ein.
Am Mittwoch, den 18. April um 17 Uhr im Berufsbildungszentrum (BBZ1) in der Cafeteria.
55129 Mainz Hechtsheim, Robert Bosch Straße 8
Koordinaten:  Breitengrad: 49.95999 Längengrad: 8.262989

 - Der Prüfungsausschuss stellt sich vor und erörtert Themen zur
   Zwischenprüfung, der Fachabschlussprüfung, dem Meister-Bafög und dem
   Meister-Studium.
 - Ein weiteres Thema ist die ÜBL (Über Betriebliche Lehrlingsausbildung).
 - Die Verbraucher Messe in Bingen am 30.April bis 2.Mai.

Ich bitte um rege Beteiligung und Anmeldung!

Hier noch ein paar News:

Lehrstellenbörse im BBZ1

Bundesweit stehen viele Handwerksbetriebe vor dem Problem, freie Ausbildungsstellen mit passenden Bewerbern zu besetzen. Nach den positiven Erfahrungen im Jahre 2017 veranstaltete die Handwerkskammer Rheinhessen auch in diesem Jahr am 10.März eine Lehrstellenbörse. Wir haben interessierte Eltern und Jugendliche über den Lehrberuf Informationselektroniker informiert.

Prüfungsbeste, Anke Ries

Als Jahrgangsbeste hat Anke Ries ihre Abschlussprüfung im Informationstechniker-Handwerk mit „Sehr gut“ in Theorie und Praxis vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Rheinhessen absolviert. Die bereits diplomierte Chemikerin hat vor zweieinhalb Jahren eine Lehre am Institut für Molekulare Biologie gGmbH begonnen und sich hervorragend in die komplexe hardwareorientierte Informationstechnik eingearbeitet. Ihre Projektarbeit, ein spezielles Messgerät für die audiovisuelle Fehlerdiagnose <http://alfred-schulze.de/ith-mainz/images/GPA/2018_Projektarbeit_Anke_Ries.pdf> an Geräten und Systemen, kann auf unserer Webseite www.ith-mainz.de <http://www.ith-mainz.de> abgerufen werden und ist ein Beweis ihres handwerklichen Könnens. Darüber hinaus wurde Anke Ries von der Initiative „Ausbildung bringt‘s“ beim Wettbewerb „Azubi- Star 2017“ für vorbildliches Engagement ausgezeichnet.

Ihr Ausbildungsbetrieb wird sie weiter beschäftigen. Frau Ries will jetzt ein Meisterstudium beginnen, um nach dessen erfolgreichen Abschluss selbst Nachwuchs im Handwerk ausbilden zu können. Am Freitag, dem 23. 3. 2018, fand die Freisprechungsfeier in der Handwerkskammer Rheinhessen statt.

Embedded World

Ein Bericht ist unter "Neues" auf der Seite www.ith-mainz.de ersichtlich.

Viele Grüße
Dieter Bork


 

14.3.2018: Fachmessebesuche motivieren

Weil die Messebesuche den Horizont von Auszubildenden erweitern und diese für Neues begeistern können, organisierte die Handwerkskammer Rheinhessen den Besuch der Fachmesse „Embedded World“ in Nürnberg. Zwölf Informationselektroniker vom ersten Lehrjahr wurden unter der Leitung von Fachbereichsleiter Dieter Bork durch die weltweit größte Fachausstellung mit ihren 900 Ausstellern und mehr als 25000 Fachbesuchern geführt.

Die Messe zeigte eindrucksvoll die Entwicklung eingebetteter Systeme, die für Komfort und Benutzerfreundlichkeit sorgen, in der Waschmaschine, im DVD-Spieler ebenso wie im Automobil.

Als logische Weiterentwicklung davon war das Internet der Dinge ein weiterer Schwerpunkt der Aussteller. Den PC als Steuergerät verdrängen zunehmend kleine Computer, die direkt in andere Geräte eingebunden sind. Die Lücke zwischen der realen und der virtuellen Welt wird immer kleiner, reale Gegenstände erhalten eine Verknüpfung über internetähnliche Strukturen. Das intelligente Haus, in dem alle Geräte verknüpft und auch von außen steuerbar sind, ist nur ein Beispiel für diese rasch voranschreitende Entwicklung.

Fachbesucher fanden auf der Messe zahlreiche Anbieter, die auf Kundenwunsch spezielle Baugruppen und auch komplette Systeme liefern. Hard- und Software gehören ebenso dazu wie Werkzeuge und Sicherheitsvorkehrungen. Auf der „Embedded World“ stellten Unternehmen u. a. Echtzeitbetriebssysteme, Laufzeitumgebungen, Lösungen zur Datensicherheit, Kommunikationssoftware und Internet-Browser vor. Es zeigte sich, dass der Besuch dieser Messe für Informationselektroniker zu einem Muss geworden ist.

Alle Beteiligten schlagen vor, derartige Messen mit allen Klassenstufen jährlich zu besuchen.

Dieter Bork